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7x7 Bildung und Kultur 2020

zum Thema Medienkompetenz und digitale Vermittlungsformate

Das letzte 7x7 - Bildung und Kultur fand am 04. November 2020 um 19 Uhr in digitaler Form statt: 
 

Die Macherinnen und Macher von sieben Ulmer Kooperationsprojekten hatten sieben Minuten Zeit, ihr Projekt vorzustellen. Dabei war alles erlaubt. Folienpräsentation, Videoclip, Rede, Konzert oder kleine Show.

Der Fokus lag in diesem Jahr auf Medienkompetenz und Digitalisierung. Statt wie gewohnt live im Roxy waren wir diesmal digital und boten die Veranstaltung als Online-Konferenz an. 

Es präsentierten:
Medienpädagogik
Die medienpädagogische Arbeit ist bei der Stadt Ulm an der Abteilung Soziales (Jugendamt) angegliedert. Der Aufgabenbereich umfasst Unterrichtsbesuche in Klasse 4, Lehrercoaching für die Klassen 5 bis 7, aktiv-kreative Projekte und Elternarbeit. Es werden aktuelle Themen rund um die Smartphonenutzung (soziale Dienste, rechtliche Grenzen, Datenschutz, Werbung), sowie Problembereiche wie Cybermobbing und Pornografie angesprochen und diskutiert.
 
Kitakulturpaten
Man lernt am besten durch eigenes Machen. Gerade Kinder im Kindergartenalter be"greifen", Wort wörtlich, ihre Welt. Selber aktiv und kreativ zu sein, sich ausprobieren dürfen, sind wichtige Bestandteile des Heranwachsens. Hier setzt das Programm "Kita-Kultur-Paten" an. Kulturpate Manuel Stahl besucht regelmäßig die Kindertagesstätte im Sudetenweg und arbeitet künstlerisch-kreativ mit Kindern zwischen 3 und 5 Jahren. Pandemiebedingt findet das Projekt aktuell per Video und Tablett statt. Wie das funktioniert berichtet der Kitakulturpate an diesem Abend.
 
e.tage (Stadtjugendring)
Medien machen schlau, selbstbewusst, kreativ und Spaß“ ist das Motto der e.tage medien.bildung. Die Einrichtung im Stadtjugendring Ulm bietet eine bunte Palette an praktischer Medienbildung im Rahmen von Ferienprogrammen und Schulkooperationen an. Lena Herrmann und Adrian Wegerer geben einen Einblick in best practice-Projekte, Methoden, Ergebnisse und Visionen ihrer medienpädagogischen Tätigkeit.
 
Das mobile Medienlabor der Stadtbibliothek Ulm
Digitale Medien gehören heute ganz selbstverständlich zum Lebensalltag von Kindern und Jugendlichen. Smartphones, Tablets und andere digitale Geräte eröffnen viele Möglichkeiten zur Nutzung, aber auch viele Entwicklungs- und Lernchancen. In Schulen und Kindertageseinrichtungen fehlt oft die Ausstattung oder die Kapazität sich mit allen Ausprägungen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Hier setzt das Mobile Medienlabor an: Es ermöglicht den Kindern viele spannende Projekte, bei denen sie lernen, kreativ und kompetent mit digitalen Medien umzugehen.
 
Junge Ulmer Bühne (JUB)
Die JUB geht seit der Pandemie neue Wege und hat sich das Thema DIGITALITÄT und KULTURELLE TEILHABE DURCH DIE DIGITALITÄT als Hauptarbeitsfeld gewählt. Durch Unterstützung des Bundes, des Landes Baden-Württemberg und der Stadt Ulm, ist es gelungen eine Theaterfilm-Plattform ins Leben zu rufen. Auf dieser Plattform werden Theaterinszenierungen On-Demand angeboten und zusätzlich kostenlose Nachgespräche über die BigBlueButton-App gegeben. Über diese Arbeit und die zukünftigen Forschungsarbeiten berichtet Sven Wisser, Theaterleitung.
 
Verschwörhaus
Lärm messen, Verbrauchszähler auslesen, oder sogar eine selbstgießende Blumenbank – all das lässt sich mit dem Freien Funknetzwerk The Things Network auf Basis der LoRaWAN-Technologie in die Tat umsetzen. Kleinste Datenmengen können damit kostenfrei über weite Entfernungen übertragen werden. Sarah Waschler berichtet, wie die Technik im LoRaPark anfassbar wird, und Stefan Kaufmann gibt einen Einblick in die Forschungstätigkeiten im Verschwörhaus – und was das alles mit Rissen im Ulmer Münster zu tun hat.
 
Via-Training e.V.
Die Künstler*innen Anna Mönnich und Mark Klawikowski haben mit Unterstützung des Kulturagenten der Stadt Ulm und Vorstand von Via-Training e.V., Karl Philipp Engelland, diese Idee aus dem Corona-Lockdown heraus entwickelt. Ziel war es, ein Internetformat für Kinder und Jugendliche aus Wiblingen umzusetzen, bei dem es nicht darum geht, etwas nach zu ahmen oder passiv zu konsumieren. Ihre Aufgabe war es vielmehr, die Talkshow 'wiBLINGen - Talkshow zur Demokratie' des Moderators Mirko Sonnenschein, eine Handpuppe gespielt von Mark Klawikowski, zu retten. Von seiner Reporterin vor Ort in Wiblingen, Effa, ständig korrigiert, musste dieser ziemlich schnell erkennen, dass er keine Ahnung von Demokratie hat und auf Hilfe von Kinder und Jugendliche aus Wiblingen angewiesen ist.

Im Anschluss bestand die Möglichkeit zum direkten Austausch in einzelnen Räumen.

Moderation: Dana Hoffmann